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torsdag, augusti 30

Gudberga Kloster, das nördlichste Kloster Schwedens

Das Gudsberga Kloster nördlich von Hedemora war das einzige Kloster in Dalarna, das am nördlichst liegende Kloster des Landes und gleichzeitig das letzte Kloster, das von den Zisterziensern in Schweden errichtet wurde. Das Gudsberga Kloster konnte im Jahre 1486 gegründet werden, nachdem der regionale Vertreter der Regierung, Ingel Jönsson Hjorthorn, und seine Frau Birgitta Sonedotter dem Orden die entsprechenden Ländereien geschenkt hatten.

Auch wenn das Gudsberga Kloster bereits im Jahre 1527 auf Grund der Reformation unter Gustav Vasa wieder aufgegeben werden musste, also gerade einmal 41 Jahre lang existierte, handelte es sich um ein relativ reiches Kloster, das ausschließlich von Mönchen und Laienbrüdern bewohnt wurde. Außer mehreren Gütern und anderen Werten, waren die Mönche auch an den Gruben und der Silberschmelzerei beteiligt, was in dieser Zeit ein sicheres und bedeutendes Einkommen mit sich brachte.

Als die Mönche das Gudsberga Kloster verlassen hatten, stand es einige Jahre lang leer bis Nils Larsson, ein Vertrauter des Königs, 1538 das Kloster erhielt. 1544 befahl Gustav Vasa dann das gesamte Silber aus dem Kloster nach Stockholm zu schicken. Die Klosterkirche begann zu verfallen, da sich niemand mehr dafür interessierte.

Als man in den 60er Jahren Ausgrabungen am Ort des ehemaligen Guldsberga Klosters unternahm, konnte man Reste der Mauern des Gebäudes freilegen, sowie Reste der Klosterkirche, die eine Größe von 21 Meter Breite und 44 Meter Länge hatte, also sogar größer war als die Mutterkirche der Zisterzienser in Alvastra, auch wenn sie nicht völlig im Stil der Zisterzienser erbaut wurde. Direkt neben den Klosterruinen findet man eine etwas merkwürdig geformten Steinformation, die den Namen „Der Stuhl des Heiligen Staffan“ trägt, in Erinnerung an den Abt des früheren Klosters.

Ganz in der Nähe des Klosterruine, die sich im kleinen Ort Kloster befindet, findet man einen kirchenähnlichen Bau in dem das Grubenmuseum eingerichtet ist, in dem man die Geschichte des Klosters, aber auch auch die Entwicklung des Ortes und der Gruben findet. Im 19. Jahrhundert, als hier Eisen und vor allem Schwarzpulver gewonnen wurde, lebten in dem kleinen Ort nahezu 1000 Personen, was sich heute kaum noch vorstellen kann.

Copyright: Herbert Kårlin

söndag, augusti 26

Das Pfahldorf Västra Tollstad aus der Steinzeit Schwedens

Das Pfahldorf Västra Tollstad in der Nähe des Klosters Alvastra und zu Füssen des Omberg, eines Berges mit zahlreichen Fundstellen aus der schwedischen Steinzeit, ist einer der wenigen Orte Schwedens, die uns sehr viel über die Lebensweise und die Kultur des Neolithikum sagen, zumal es sich dabei um den einzigen Pfahlbau des Landes handelt, der mit jenen, die man in der Schweiz, in Schottland oder auf Irland entdeckte zu vergleichen sind.

Das Pfahldorf Tollstad, oft auch als Alvastra Pfahlbau (Alvastra Pålbyggnad) bezeichnet, erstreckt sich im Feuchtgebiet Dagsmosse über etwa 1000 Quadratmeter und wurde im Jahr 1908 entdeckt. Seither wurde das Pfahldorf dreimal von Archäologen erforscht, ohne dass jedoch bis heute alle Ergebnisse veröffentlicht wurden. Da der erste Archäologe, der intensiv in Västra Tollstad arbeitete, Otto Frödin, mittlerweile tot ist, sind auch viele Erkenntnisse des Archäologen  für immer verloren.

Der Pfahlbau von Alvastra entstand etwa 3000 vor Christus und war vermutlich 42 Jahre lang permanent bewohnt oder auch nur auf andere Weise benutzt. Auf der Plattform konnte man insgesamt rund 100 Feuerstellen zählen, die sich zwar auf Kalkstein und Granit befanden und mit Lehm verschmiert waren, aber die Plattform aus Birke und Kiefer dennoch mehrmals entzündeten, was Untersuchungen der Stelle bewiesen.

In dieser Ansiedlung der Steinzeit, die von einer Palisade umgeben war und über eine Holzstruktur mit dem festen Land verbunden war, fand man rund 30.000 Gegenstände der verschiedensten Art, angefangen von Werkzeug und Keramik (Grübchenkeramische Kultur und Trichterbecher Kultur) über Knochen, Schmuck, Bernstein, Samen und Zähnen von Tieren. Nach Auswertung der Funde konnte man nachweisen, dass die Bevölkerung im Pfahldorf Västra Tollstad sowohl Landwirtschaft betrieb, als auch auf die Jagd ging und sich dem Fischfang widmete und verschiedene Pflanzen sammelte, also über eine relativ ausgeglichene Ernährung verfügte.

Über die tatsächliche Anwendung des Pfahlbaus von Alvastra sind sich Geschichtswissenschaftler allerdings bis heute nicht ganz einig. Viele halten dieses Pfahldorf weniger für eine feste Ansiedlung, sondern eher für einen Kultplatz der jüngeren Steinzeit, auch wenn es für keine Theorie irgendwelche klaren Beweise gibt. Erstaunlicherweise fand man in unmittelbare Nähe des Pfahldorfs zwar Knochen von Ziegen, Schweinen und anderen landwirtschaftlichen Tieren, sowie Nüsse, Äpfel und Getreide, aber nur die Reste eines einzigen menschlichen Schädels, wobei die betreffende Person skalpiert worden war.

Copyright: Herbert Kårlin

lördag, juli 28

Ulf Gudmarsson, nicht nur der Ehemann der Heiligen Brigitta

Ulf Gudmarsson wurde 1297 oder 1298 als Sohn des Ritters Gudmar Magnusson und Margareta Ulfsdotter in Ekebyborna im Östergötland geboren und gehörte daher dem Geschlecht der Ulvåsa (Ulvåsaätten) an, das sowohl in Östergötland als auch in Västergötland zahlreiche Güter besass und einen bedeutenden Einfluss ausübte.

Noch unmündig wurde Ulf Gudmarsson durch ein Abkommen zwischen seinem Vater und Birger Persson, einem der mächtigsten Männern des Upplandes, mit der damals 13-jährigen Birgitta Birgersdotter verheiratet, die später als die Heilige Birgitta bekannt wurde. Im gleichen Zug hatte Birger Persson auch seine beiden anderen Kinder Magnus und Katarina verheiratet. Birgitta zog nach der Ehe unmittelbar zum Stammgut der Familie seines Ehemannes nach Ulvåsa.

Zu Beginn des Jahres 1320 wurde Ulf Gudmarsson zum Ritter geschlagen und bereits 1328 war er, gerade einmal als 30-jähriger, Lagman in Närke. Nur zehn Jahre später wurde er zum Reichsrat ernannt und hatte damit, als Ratgeber des Königs, einen der höchsten Dienste des Landes erlangt.

Ulf Gudmarsson galt als ebenso gläubig wie seine Ehefrau Birgitta, was im Zuge der Zeit auch dazu führte, dass das Ehepaar zu den für Schweden wichtigsten Pilgerreisen aufbrach. Die erste Pilgerfahrt gegen 1340 führte zum Grab von Olav dem Heiligen in Nidaros, einer Person, die vom plündernden und mordenden Wikinger zum Heiligen Norwegens geworden war. Die zweite Pilgerreise führte in das spanische Santiago de Compostella, wo die beiden die Reliquien des Heiligen Jakob besuchen wollten.

Auf dem Rückweg von Santiago de Compostela erkrankte Ulf Gudmarsson schwer und Birgitta erschien der Heilige Dionysius, der ihr versprach, dass ihr Ehemann vollständig genesen werde. Um Gott ebenfalls um Hilfe anzuflehen, zog das Ehepaar bei der Rückkehr unmittelbar ins Kloster Alvastra, wo Ulf Gudmarsson jedoch ein Jahr später starb. Als Gönner des Klosters wurde Ulf auch im Kloster begraben.

Aus der Ehe zwischen Ulf Gudmarsson und Birgitta Birgersdotter gingen acht Kinder hervor. Märta wurde Hofdame und war für die Erziehung von Königin Margareta verantwortlich, Katarina wurde Äbtin des Klosters Vadstena, Ingeborg trat als Nonne ins Kloster Riseberga und Cecilia ging erst ins Kloster Skänninge, das sie jedoch wieder verlies um Lars Sunesson zu heiraten. Der Sohn Birger wurde bei einer Reise ind Heilige Land in Jerusalem zum Ritter geschlagen und später zum Lagman ernannt, Karl war am Aufstand gegen Magnus Eriksson beteiligt, Bengt und Gudmar starben sehr jung, wobei Bengt im Kloster Alvastra begraben liegt.

Copyright: Herbert Kårlin

tisdag, maj 1

Die Zisterzienser in der schwedischen Geschichte

Auch wenn der Zisterzienserorden nicht der erste katholische Orden war, der sich in Schweden niederließ, so spielen die konservativen Zisterzienser dennoch eine sehr bedeutende Rolle im Schweden des 12. und des 13. Jahrhunderts. Nachdem der französischen Orden aus Clairvaux 1143, mit Unterstützung von Sverker den äldre und Ulvhild Håkansdotter, die beiden Klöster Alvastra und Nydala gegründet hatte, dauerte es nur 100 Jahre bis die Zisterzienser sechs Klöster für Mönche und acht für Nonnen in Schweden gegründet hatten und mit zu den größten Grundbesitzern des Landes gehörten.

Diese schnelle Entwicklung der Zisterzienser in Schweden war natürlich nur möglich, weil sie sehr eng mit den Königen und Bischöfen zusammenarbeiteten und dadurch auch sehr viele Spenden in Form von Ländereien und Rechten oder Privilegien erhielten. Allerdings muss man dies auch in Zusammenhang damit sehen, dass es völlig normal war, dass Töchter wohlhabender Bürger, von Königen und selbst königliche Witwen, gegen Zahlung einer angemessenen Summe, sich ins Kloster zurückzogen, was den Klöstern nicht nur Geld, sondern auch Einfluss brachte.

Nachdem der Katholizismus jener Zeit auch noch weitaus deutlicher Himmel und Hölle kannte, wollten sich auch wohlhabende Bürger und Bauern, die eigentlich keinen politischen Einfluss hatten, das Seelenheil erkaufen. Diese Schicht hatte zwar nicht das Kapital um ein Familienmitglied ins Kloster zu schicken, aber gegen die Spende von Wald und landwirtschaftlichen Gütern konnten sie auf Klostergrund begraben werden und durch einen Ablass von allen Sünden befreit werden.

Alle Zisterzienserklöster Schwedens, ausgenommen das Herrevads Kloster in Skåne, wurden direkt oder indirekt von Mönchen auch Clairvaux gegründet, wobei die Entwicklung der Zisterzienser erst im 13. Jahrhundert durch das Erscheinen der Bettelmönche in Schweden gebremst wurde, die bereits durch weitaus geringere Spenden das Seelenheil versprachen und damit eine weitaus breitere Schicht der Bevölkerung ansprachen, ohne dass diese Mönche auch mit der Königsgewalt gleichgesetzt wurden.

Da die Gründung eines Zisterzienserklosters von der Gabe eines Königs abhing, war auch die Verbindung zwischen kirchlicher und weltlicher Macht sehr eng. Die Grundstücke der Klöster waren umgeben vom Eigentum der Krone und die königliche Familie konnte sicher sein nach dem Tode einen Ehrenplatz in der Klosterkirche zu erhalten. Diese Struktur forderte daher eine sehr enge Zusammenarbeit, die sich für die Landbevölkerung eher negativ auswirkte, die sich jedoch, aus Angst vor der Hölle, kaum Widerstand gegen die Forderungen eines Klosters leisten wagte.

Bei den Zisterzienserklöstern ist auch zu beachten, dass sie eine andere Struktur hatten als jene anderer Orden, denn es gab die Mönche, die sich ausschließlich der geistigen Arbeit widmeten und Kontakte pflegten, aber es gab auch Laienbrüder, die für die Schwerarbeit und die Landwirtschaft verantwortlich waren. Da die Ländereien und die Landwirtschaft jedoch zu umfangreich für die Laienbrüder waren, wurden diese von der Landbevölkerung unterstützt. Die einfache Bevölkerung kam nie mit den Mönchen in Berührung und die ehrgeizigen Laienbrüder wollten bei den Mönchen Ansehen gewinnen und forderten daher von der Bevölkerung nahezu Unmögliches. Wenn man bedenkt, dass das Kloster Nydala 250 Güter besaß und damit der größte Landbesitzer Smålands war, so kann man sich die Abhängigkeit der Bevölkerung von den Klöstern der Zisterziensern sehr gut vorstellen.

Sämtliche Klöster der Zisterzienser wurden im Rahmen der Reformation unter Gustav Vasa enteignet und sind heute nur noch als Ruinen zu sehen, auch wenn die Ruinen von Alvastra, Nydala, Vreta, Varnhem, Askeby, Roma, Riseberga, Gudberga und das einzige Zisterzienserkloster in Skåne, Herravads, noch einen Eindruck von der Macht der schwedischen Klöster des Mittelalters bieten können. Eine etwas besondere Rolle nimmt das Kloster Varnhem ein, das auf Grund der Arn-Bücher von Jan Guilloux und dem  Film über die Geschichte der Tempelritter nach den Büchern von Jan Guilloux, ein touristischer Magnet wurde und mittlerweile über ein Klostermuseum verfügt.

Copyright: Herbert Kårlin

lördag, april 28

Das Nydala Kloster der Zisterzienser im Småland

Gleichzeitig mit dem Alvastra Kloster gründeten die französischen Zisterzienser am 6. Juni 1143 ein weiteres Kloster, das allerdings, im Gegensatz zu Alvastra, vollkommen den Richtlinien des Ordens der Zisterziensern entsprach. Das Nydala Kloster wurde am Ruskens See weitab von einer Ansiedlung angelegt, wobei bei Ausgrabungen in diesem Gebiet auch keine Spuren einer früheren Ansiedlung gefunden wurden.

Das Nydala Kloster wurde von den Mönchen und Laienbrüdern allerdings nicht Nydala genannt, sondern „Nova Vallis“ (Neues Tal), was vermutlich eine Verbindung zum Mutterkloster in Clairvaux darstellen sollte, das im Lateinischen „Clara Vallis“ (Helles Tal) hieß. Strategisch gesehen wurde das Kloster an einer idealen Stelle gegründet, da dort die beiden Folklanden (Volksländer) Njudung und Finnveden zusammenstießen.

Das Kloster Nydala mit all seinen wachsenden Besitzungen wurde sowohl vom Papst nahen Svärkerska ätten als auch dem Erikska ätten unter Schutz gestellt. Nachdem der Erzbischof von Lund auch noch die Einwohner der Umgebung vor jedem Übergriff auf das Kloster gewarnt hatte, setzte Erik Eriksson die härtesten Maßstäbe hinsichtlich des Klosters an und stützte das Kloster selbst bei Grundstücksansprüchen, die das Kloster vermutlich von den Bauern der Umgebung gestohlen hatte.

Dies war vermutlich auch einer der Gründe, warum das Kloster Nydala weitaus langsamer als Alvastra in Schwung kam, denn die Bewohner der gesamten Umgebung stellten sich gegen das Kloster. Erst als sich rund 100 Jahre nach der Gründung der Bischof Henrik aus Linköping einmischte und Gotland und Öland dazu aufforderte für das Kloster zu spenden, allerdings mit dem Gegenversprechen eines Ablass, begann sich das Kloster Nydala wirklich zu entwickeln.

Im Laufe der 386 Jahre seiner Existenz erhielt Nydala so viele Spenden und Privilegien von privater, kirchlicher und königlicher Seite, dass das Kloster zum größten Grundbesitzer Smålands wurde und nicht weniger als 250 Güter sein Eigentum nannte. Nydala war damit das reichste Kloster der Zinsterzienser und wurde in Schweden nur noch vom Kloster Vadstena überboten, das nahezu viermal so viele Güter besaß als Nydala.

Das Kloster Nydala wurde nur einmal geplündert, als der dänische König Kristian II. von Stockholmer Blutbad im Jahre 1521, auf dem Rückweg nach Dänemark, am Kloster sein Lager aufschlug und sein Heer von den Mönchen ernähren ließ. Kristian II. machte dabei jedoch den Fehler Nydala nicht nur zu plündern und teilweise zu zerstören, sondern ließ auch noch den Abt des Kloster und einige der Mönche im See ertränken. Die Nachricht davon verbreite sich sehr schnell im Småland und da die Bewohner mittlerweile auf Seiten des Klosters standen, befreiten sie dann ohne jede andere Hilfe das Småland von den Dänen.

Drei Jahre später hatte sich das Kloster Nydala von den Schäden erholt und wurde neu eingeweiht. Allerdings musste es im Rahmen der Reformation unter Gustav Vasa im Jahre 1529 dann endgültig geschlossen werden, trotz dem starken Widerstand, den die ländliche Bevölkerung an den Tag legte, da viele unter ihnen mittlerweile indirekt oder direkt vom Kloster lebten.

Während des Nordischen Siebenjahreskriegs im Jahre 1568 wurde das Kloster dann von dänischen Truppen abgebrannt, so das man heute nur noch einige Ruinen des Klosters und der Klosterkirche entdecken kann. Der heutige Nydala herrgård wurde erst gegen 1790 erbaut und gehört der Gemeinde Värnamo. Als am 6. Juni 2008 erneut Zisterziensermönche dort einzogen um den Orden wieder zum Leben zu bringen, so war dies jedoch nur von kurzer Dauer, da die drei Mönche, die dafür vorgesehen waren, nur ein Touristenvisum hatten und der Papst seine Meinung zur Neugründung des Klosters wieder änderte. Värnamo ist jedoch weiterhin in Kontakt mit den Zisterziensern und hofft eines Tages wieder Mönche in der Gemeinde zu sehen.

Copyright: Herbert Kårlin

onsdag, april 18

Ulvhild Håkansdotter wird Königin von Schweden

Ulvhild Håkansdotter wurde vermutlich im Jahre 1095 als Tochter des norwegischen Herrschers Håkan Finnsson geboren, der bisweilen als mächtiger Wikingerkönig beschrieben wird, auch wenn kaum etwas über ihn bekannt ist. Ulvhild gehörte in jedem Fall zum norwegischen Herrschergeschlecht Thjottaätten und hatte auf Grund der Familienverhältnisse ihre Fäden überall im Norden verbreitet.

Bevor Ulvhild Håkansdotter Sverker den äldre heiratete und damit Königin ganz Schwedens wurde, war sie bereits zweimal verheiratet. Die erste Ehe mit dem schwedischen König Inge den yngre war kinderlos, wobei Ulvhild, nach unbestätigten Quellen, ihren Mann im Jahre 1118 angestiftet haben soll seinen Mitregenten Filip zu ermorden. Als dann 1125 auch Ingve den yngre an einem vergifteten Getränk im Kloster Vreta plötzlich starb, richtete sich der Verdacht gegen Ulvhild Håkansdotter, die in jener Zeit eine Liebesaffäre mit Sverker Kolsson gehabt haben soll, ohne dass dies jedoch je bewiesen wurde.

In zweiter Ehe, die ebenfalls kinderlos war, war Ulvhild mit dem dänischen König Niels Svendsson verheiratet. Die Ehe dauerte jedoch nur relativ kurz, da Niels Svendsson bald darauf durch unerklärte Weise ermordet wurde, nachdem er sich allerdings bereits vorher selbst des Mordes schuldig gemacht hatte. Ulvhild musste Dänemark jedoch verlassen, wobei einige Geschichtswissenschaftler der Meinung sind, dass sie ihren Mann bereits vor seinem Tod verlassen habe, andere glauben, dass sie erst unmittelbar nach seinem Tod das Land verließ.

In der dritten Ehe heiratete Ulvhild Håkansdotter dann den schwedischen König Sverker den äldre, wobei sich dabei aus einer vorher als bösartig bezeichneten Frau eine extrem religiöse Christin entwickelte, die enge Beziehungen zum Erzbischof Eskil in Lund unterhielt und dann die Zisterzienser nach Östergötland holte und maßgeblich an der Gründung des Klosters Alvastra beteiligt war.

Da Ulvhild Håkansdotter mächtige Freunde im Västergötland hatte, verdankte es Sverker den äldre ausschließlich seiner Frau, dass er später dort als König anerkannt wurde und damit König von ganz Schweden wurde, was allen seinen Vorgängern verweigert wurde. Aber auch wenn Ulvhild ihren Mann auf den Thron von Västergötland bringen konnte, so war seine Lage dort prekär, warum er nach dem Tode Ulvhilds Rikissa von Polen heiratete, die ihm auch das dortige Volk näher brachte.

Unter den fünf Kindern, die aus der Ehe zwischen Ulvhild Håkansdotter und Sverker dem Älteren hervorgingen, ist man historisch gesehen nur bei zwei relativ sicher, dass Ulvhild tatsächlich die Mutter war. Zum einen handelt es sich dabei um den späteren König Karl Sverkersson, zum anderen eine Tochter, deren Namen nicht eindeutig belegt ist, die sich jedoch einen dänischen König heiratete und bisweilen als Helena bezeichnet wird.

Copyright: Herbert Kårlin

söndag, april 15

Das Sverkerska Ätten, das Königsgeschlecht der Sverker

Das Sverkerska Ätten oder das Geschlecht der Sverker regiert in der Zeit zwischen 1130 und 1250 wechselweise mit dem Erikska Ätten, wobei sich die beiden Linien zwischen 1150 und 1220 auf das Äußerste bekämpften, da beide Linien die Königskrone Schwedens beanspruchten.

Das Sverkerska Ätten erhielt seinen Namen nach dem ersten König dieser Linie, Sverker den äldre (Sverker der Ältere), der zwischen 1130 und 1156 über Östergötland und das Sveareich herrsche. Die Königslinie der Sverker endete im Jahre 1222 mit dem Tod von Johan Sverkersson (Johan I.), da dieser bereits im Alter von 21 Jahren auf Visingsö starb und keine Kinder hinterließ.

Das Sverkerska Ätten gilt als das dem Papst ergebenen Königsgeschlecht, das intensiv daran arbeitete das Heidentum in Schweden endgültig auszurotten und jeden heidnischen Gottesdienst im Land verbot. Die Politik der Sverker baute auf eine enge Verbindung mit Rom, das auch über Bischöfe entscheiden durfte und hatte daher die Unterstützung der Kirche. Die Könige dieser Linie wurden vor allem von Östergötland und Dänemark unterstützt, hatten jedoch kaum Hilfe von norwegischer Seite zu erwarten, obwohl sich Sverker der Ältere mit der weit anerkannten norwegischen Ulvhild Håkansdotter verheiratet hatte. Die Sverker konnten auch nur auf einen kleinen Teil von Västergötland zählen.

Die kirchliche Neigung des Sverkerska ätten und ihrer Verbindung zum Östergötland kann man auch an den zahlreichen Klostergründungen der Sverker feststellen, insbesondere der Klöster Alvastra und Nydala, aber auch daran, dass sie als ihre zentrale Regierungsstelle die Insel Visingsö im Vättern wählten.

Das Sverkerska Ätten stellte insgesamt nur vier schwedische Könige, wobei man zwar weiß, dass Sverker den äldre dem Dänen Magnus Nilsson auf dem schwedischen Thron folgte, jedoch nicht überliefert wurde wer seine Vorfahren waren., so dass mehrere Autoren ihn von Sagenkönigen entstammen ließen.

Karl Sverkersson, der Sohne Sverker des Älteren, der in der Historia de omnibus Gothorum Sveonomque regibus als Karl VII. bezeichnet wurde, war der erste König des Geschlechtes unter dem das Land einen Erzbischof erhielt und der in der Tat nur Karl I. war, da Johannes Magnus seine königlichen Vorfahren frei erfunden hatte.

Sverker den yngre, Sohne von Karl Sverkersson, regierte nur einige Jahre bevor er von Knut Eriksson im Kampf um die Krone getötet wurde. Er stärkte die päpstliche Macht in Schweden und war der Verfechter einer schwedischen Staatskirche.

Der letzte König des Sverkerska Ätten wurde dann Johan Sverkersson, der Sohn Sverker des Jüngeren, der bereits in sehr jungen Jahren das Christentum in Form eines Kreuzzuges nach Finnland und Estland bringen wollte, aber bereits mit 21 Jahren auf Visingsö starb.

Copyright: Herbert Kårlin

fredag, april 13

Das Alvastra Kloster

Das Alvastra Kloster am östlichen Vättern wurde im selben Jahr gebaut wie das Nydala Kloster, so dass man heute nicht mehr sagen kann welches das zweite und welches das dritte Kloster Schwedens nach Vreta war. Beide Klöster wurden von den französischen Zisterziensern gegründet, wobei das Alvastra Kloster möglicherweise auf Initiative von Ulvhild Håkansdotter, der Ehefrau des Königs Sverker den äldre (Sverker dem Älteren), entstand, die den Mönchen auch ihr Grundstück dafür zur Verfügung stellte.

Das Alvastra Kloster, von dem heute nur noch Ruinen zu sehen sind, wurde 1143 gegründet und war bis etwa 1530 aktiv, als Gustav Vasa im Rahmen der Reformation sämtliche katholischen Klöster schloss. Das Kloster hatte im Mittelalter eine tragende Rolle, zumal von hier aus auch die Klöster Varnhem, Julita und Gudsberga gegründet wurden und der Abt des Klosters Alvastra zeitweise auch die Klöster Vreta, Askeby und Riseberga betreute.

Auch wenn man nicht weiß wie Ulvhild Håkansdotter oder auch Sverker den äldre auf die Idee kamen die Zisterzienser nach Schweden zu holen, so ist anzunehmen, dass der Erzbischof Erkil im Lidköping Stift die Idee beim Königspaar vortrug, zumal beide den Katholizismus in Schweden verbreiten wollten. In jedem Fall musste Erkil jeder Klostergründung in seinem Stift zustimmen.

Sämtliche Mönche und Laienbrüder, die bei der Gründung im Alvastra Kloster einzogen, kamen direkt aus dem französischen Stammkloster Clairvaux, wobei sowohl das Kloster als auch die Klosterkirche von Grund auf auch die Abteilungen der beiden Gruppen (Mönche und Laienbrüder) trennte und das Ziel hatte sich durch eigene Arbeit zu ernähren.

Im Gegensatz zu den anderen Zisterzienserklöstern, die in Schweden gegründet wurden, war Alvastra in der Nähe von Ansiedlungen erbaut und befand sich an einer Stelle, die nachweislich seit der Steinzeit bewohnt war. Da das Kloster von den Mönchen und den Laienbrüder gezeichnet und erbaut wurde, diente die französische Bauweise später auch anderen Bauten der Umgebung als Muster, so auch für den Bau der Heda Kyrka, die in der Nähe des Klosters erbaut wurde.

Das Alvastra Kloster gilt als die Grabkirche des Sverkerska ätten, wobei Sverker den äldre bereits dort begraben wurde bevor die Kirche vollständig fertig war, denn Sverker wurde 1156 ermordet und die Klosterkirche wurde erst 1185 eingeweiht. Außer den Königen des Sverker Geschlechts liegt auch Schwedens erster Erzbischof Stefan in Alvastra begraben, der im selben Jahr starb als die Kirche eingeweiht wurde.

Das Alvastra Kloster bekam dann im 14. Jahrhundert erneut eine bedeutende Rolle für die katholische Kirche in Schweden, da sich Ulf Gudmarsson, der Ehemann der Heiligen Birgitta dort zurückzog und dort starb. Die Heilige Birgitta ließ sich dann in nächster Nähe des Klosters nieder, wobei der damalige Subprior Peter Olofsson des Alvastra Klosters sämtliche ihrer Offenbarungen in Latein niederschrieb. Der gleiche Mönch schrieb dann auch, nach ihrem Diktat, die Regeln des Birgittinordens, die Regula Sancti Salvatori. Und nach dem Tod der Heiligen Birgitta schrieb Peter Olofsson dann auch noch ihre Lebensgeschichte und war maßgeblich dafür verantwortlich, dass Birgitta heilig erklärt wurde.

Als dann ab 1520 die Reformation in Schweden fortschritt, insbesondere aber nach dem Reichstag von Västerås (Västerås recess) im Jahre 1527, waren die Tage des Klosters jedoch gezählt und schon wenige Jahre später hatte der letzte Mönch Alvastra verlassen, auch wenn dies von Gustav Vasa nicht ausdrücklich gefordert worden war.

Ab 1544 wurde dann auch das Alvastra Kloster, wie die meisten anderen katholischen Klöster des Landes, als Steinbruch verwendet. Die Steine der Klosters und der Klosterkirche findet man daher vor allem im Vasaschloss, dem Vadstena Schloss und dem Schloss Visingsborg, das Per Brahe der Ältere auf Visingsö erbaute. Dass heute noch eine Ruine des Alvastra Klosters zu sehen ist, verdankt man der Tatsache, dass dem Ort Hjo im Jahre 1797 untersagt wurde weitere Steine von den Klostergebäuden für den Bau ihrer Kirche anzuwenden.

Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurden jedoch weiterhin Steine der Kirche und des Klosteranlage für kleinere Bauten benutzt und erst die Ausgrabungen in den Jahren 1921 und 1955 setzten weiteren Zerstörungen ein Ende.

Copyright: Herbert Kårlin

tisdag, april 3

Der schwedische König Sverker den äldre (Sverker der Ältere)

Der schwedische König Sverker den äldre (Sverker der Ältere) wurde vermutlich gegen das Jahr 1100 geboren und wurde 1130 der erste König des Sverkserska ätten, des Königsgeschlecht Sverker. Seine Herkunft ist umstritten, da sein Vater nach dem isländischen Langfeðgatal ein gewisser Erik Årsäll war, nach der Västgötalagens kungalängt jedoch Cornube, wobei beide Namen geschichtlich nicht bestätigt werden können.

Sverker den äldre war ursprünglich der König von Östergötland und dem Sveareich, wurde dann aber, nach seiner Heirat mit Rikissa von Polen, auch als König des Västergötland tatsächlich anerkannt, was bedeutet, dass er gegen Ende seines Lebens bereits der König des damaligen Schweden war, wenn diese Position auch auf sehr wackeligen Beinen stand.

Die moderne Geschichtsforschung ist der Meinung, dass sich Sverker der Ältere Ehefrauen suchte, die ihm Stabilität im Land garantierten, auch wenn seine erste Verbindung mit einer ungenannten Frilla, was man mit Geliebter übersetzen kann, nicht zur Ehe führte, aber dazu, dass der gemeinsame Sohn Kol im Jahre 1167 die schwedische Krone beanspruchte.

Seine erste Ehe ging Sverker den äldre mit Ulvhild Håkansdotter ein, die aus einem mächtigen Adelsgeschlecht Norwegens stammte und zudem die Witwe von Inge den yngre war, was das schwedische Reich eng mit jenem Norwegens verband und an dieser Front Frieden garantierte. Aus der Ehe mit Ulvhild gingen möglicherweise fünf Kinder hervor, unter ihnen der spätere König Karl Sverkersson, Ingegerd, die als Priorin im Kloster Vreta wirkte und Johan, der wegen einer Frauengeschichte einen Krieg mit Dänemark provozierte und beim Kampf getötet wurde. Ulvhild verhalf Sverker den äldre auf den Thron von Västergötland, konnte ihm jedoch nicht die volle Anerkennung durch das Volk garantieren.

Nach dem Tod von Ulvhild Håkansdotter heiratete Sverker der Ältere die polnische Prinzessin Rikissa von Polen, die ihn aller Wahrscheinlichkeit nach überlebte. Auf Grund der Ehe mit Rikissa von Polen wurde Sverker den äldre auch als König des Västergötland akzeptiert. Aus der Ehe mit Rikissa ging ein Sohn hervor, Burislev, der später mit seinem Bruder Kol Anspruch auf den schwedischen Thron erhob und damit mit Knut Eriksson konkurrierte.

Sverker den äldre gilt als sehr christlicher König, der gemeinsam mit seiner Frau Ulvhild das Alvastra Kloster gegründet hat, das älteste Zisterzienserkloster Schwedens und an der Stelle einer alten Grabkirche die Kaga Kyrkan erbaute. Sverker der Ältere gilt auch als der Erbauer des Schlosses Näs auf Visingsö.

Sverker der Ältere wurde im Jahre 1156, auf dem Weg zur Weihnachtsmesse, von seinem Stallmeister ermordet und wurde in Alvastra begraben. Als Anstifter des Mordes vermutet man den dänischen Prinzen Magnus Henriksson, der mit dem Tode von Sverker möglicherweise für maximal zwei Jahre König von Schweden wurde. Allerdings ist diese Aussage geschichtlich nicht bestätigt.

Copyright: Herbert Kårlin

fredag, mars 16

Karl Sverkersson, der König der Svearna und der Götarna

Karl Sverkersson (1130 - 1167) regierte zu jener Zeit, als sich das Erikska Ätten (Geschlecht Eriks) des Götalands und das Sverkerska Ätten (Geschlecht Sverker) des Svealands mehrmals abwechselte, da die beiden Geschlechter, die dem Stenkilska Ätten folgten, sich wechselweise die Macht über das damalige Schweden abjagten. Es ist daher nicht erstaunlich, dass Karl Sverkersson nach dem gewaltsamen Tod seines Vaters, Sverker den äldre (Sverker der Ältere), an die Macht kam und dann seinerseits ebenfalls ermordet wurde.

Auch wenn Karl Sverkersson der erste offizielle schwedische König mit dem Namen Karl war, was zu Karl I. führen sollte, wird er nach der Historia de omnibus Gothorum Sveonomque regibus von Johannes Magnus, allgemein als Karl VII. gerechnet. Bei seiner Aufzählung der schwedischen Könige hatte Johannes Magnus eigenwillig sechs weitere, frühere Könige mit dem Namen Karl erfunden um der schwedischen Königsgeschichte mehr Bedeutung zu geben.

Karl Sverkersson ist als Sohn von Sverker den äldre und dessen Frau Ulvhild Håkansdotter auf Visingsö geboren, dem damaligen königlichen Zentrum des Sveareiches. Er wurde spätestens im Jahre 1158 König von Östergötland (Sveareich) und 1161 der König über das gesamte damalige schwedische Reich. Im Jahre 1163 heiratete er Kristina Stigsdotter Hvide, die Tochter eines mächtigen Adeligen aus Skåne, Stig Hvitaled. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, nämlich Sverker den yngre (Sverker der Jüngere), einem späteren König Schwedens, und Kristina, die Nonne in einem Kloster wurde.

Karl Sverkersson rief sich nach dem gewaltsamen Tod seines Vaters, der zwischen 1155 und 1156 ermordet wurde, vermutlich unmittelbar als König aus, auch wenn die Beweise fehlen und er erstmals im Jahre 1158 als König von Östergötland erwähnt wird. Als er dann 1161 bei der Schlacht bei Örebro das dänische Heer von Magnus Henriksson besiegte und diesen während der Schlacht getötet hatte (dies ist geschichtlich etwas unklar), bezeichnete er sich als König der Svearna und der Götarna, also als Herrscher über das damalige schwedische Reich.

Kurz nachdem Karl Sverkersson die Macht über das damalige Schweden an sich gerissen hatte, setzte er 1164, in Übereinstimmung mit dem Papst, den schwedischen Bischöfen und dem Reichsrat Ulf jarl, in Schweden den ersten Erzbischof ein. Stefan von Alvastra, ursprünglich ein Mönch im Alvastra Kloster in Östergötland, wurde damit das Oberhaupt der katholischen Kirche mit seinem Hauptsitz in Gamla Uppsala. Die Ernennung von Stefan zum Erzbischof war die wichtigste „religiöse“ Entscheidung dieser Zeit, die dazu führte, dass sich sämtliche Bischöfe und Priester Schwedens von der dänischen kirchlichen Vorherrschaft in Lund lösen konnten. Karl Sverkersson galt seit Beginn seiner Macht als Gönner der Klöster Alvastra, Vreta und Nydala, was darauf hinweist, dass die Wahl eines Mönches des Alvastra Klosters zum Erzbischof kein Zufall war, sondern vielmehr ein politischer Schachzug des Königs.

Inwieweit Karl Sverkersson im Jahre 1164 in einen schwedischen Feldzug nach Russland beteiligt war, ist ungewiss, da nur russische Chroniken von diesem Ereignis sprechen und Russland auch damalige Herrscher im Raum des heutigen Finnland als Svear betrachtete.

Sicher ist jedoch, dass Karl Sverkersson 1167 von Knut Eriksson, dem Sohn Erich des Heiligen (Erik den heliges) auf Visingsö überfallen und getötet wurde und Knut damit die Königsmacht an sich riss. Nach alten Aufzeichnungen wurde Karl Sverkersson anschliessend im Alvastra Kloster begraben.

Aus der Regierungszeit von Karl Sverkersson stammt auch die älteste schwedische Urkunde, die vom Erzbischof Stefan verfasst und dann mit dem Sigel des Königs versehen wurde. Auch dieses Sigel ist das erste, das je in Schweden nachgewiesen werden konnte und zeigt den König auf seinem Thorn sitzend.


Copyright: Herbert Kårlin